„Möge jeder Stolperstein ein Anstoß zum Guten sein“

Angehörige von NS-Opfern zu Gast bei dritter Stolpersteinverlegung in Dessau-Roßlau

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ – dieses Motto treibt den Gunther Demnig nunmehr seit vielen Jahren an, Stolpersteine zum Gedenken an von Nazis deportierte und ermordete Menschen in Deutschland und dem europäischen Ausland zu verlegen. Das Stolpersteinprojekt ist das größte dezentrale Denkmal der Welt. Schon zum dritten Mal kam der Kölner Künstler am 28. Oktober 2010 nach Dessau-Roßlau um hier weitere 13 Gedenksteine zu verlegen. Die Initiative in der Muldestadt geht dabei von dem Projekt Gedenkkultur Dessau-Roßlau aus (mehr dazu hier…). Den Auftakt der diesjährigen Verlegung am ehemaligen Rabbinerhaus in der Kantorstraße begleiteten mehr als 120 Gäste und UnterstützerInnen.

Weiterlesen...
 
Sport ist bunt - Projekt biegt rasant auf die Zielgerade ein

Interkulturelle Gala in der Anhalt-Arena und Preisverleihung im Rathaussaal

Für Soziologen und Organisationsberater ist klar: Soziale Systeme kann man nicht küssen. Damit ist gemeint, dass Veränderungen in Vereinen nicht nur viel Zeit und Geduld brauchen, sondern nur Aussicht auf Erfolg haben, wenn alle Beteiligten aus diesem oftmals unbequemen Prozess auch einen Nutzen ableiten können.  Das vom Lokalen Aktionsplan Dessau‐Roßlau geförderte und vom Basketball Club Anhalt (mehr dazu hier...) durchgeführte Projekt „Sport ist bunt – Für eine demokratische Vereinslandschaft“ hat den hiesigen Sportbetrieb deshalb auch nicht komplett aufgemischt und umgekrempelt, aber bleibende und richtungsweisende Akzente gesetzt, die Lust und Hoffnung auf mehr machen (mehr dazu hier...). Über Monaten haben Sportvereine der Stadt eine Basis für einen lebenswirklichen Erfahrungsaustausch, eine Kommunikation auf Augenhöhe und ein demokratisches Miteinander gefunden. Nun ist es an der Zeit, dieses Engagement zu würdigen und mit einem gelungenen Potpourri aus Unterhaltung, Sportfest und Präsentation zum vorläufigen Höhepunkt zu kommen.
Weiterlesen...
 
„Ich will den Finanzminister machen“

Kinderstadt Dessopolis lockt 3000 Kids an

Aus den Boxen dröhnt lautstark „Higway to hell“ von AC/DC. Mit dieser harten Kost wird gerade die Party zur Wiederwahl der Bürgermeisterin eingeläutet. Ula Abu Allel (13) steht nun in der 2. Wahlperiode an der Spitze der Kommune, die Erwachsene nur unter strengen Auflagen betreten dürfen. Für zehn heiße Sommertage verwalteten Kinder ihre Stadt mit Einwohnermeldeamt, Kirche, Apotheke, Post, Zeitung, Müllabfuhr und Arbeitsamt selbst. Die 3. Auflage des beteiligungsorientierten Großprojekts (mehr dazu hier...), wiederholt gefördert und unterstützt vom Lokalen Aktionsplan (LAP), kann am erstmals gewählten Standort in der Steneschen Straße einen neuen Besucherrekord verzeichnen und dabei einen ganz besonderen Gast begrüßen: Annemarie Eilfeldt. Neben Spiel, Spaß und Überraschung, verfolgt Dessopolis aber auch lebenswirklich-pädagogische Anliegen: Kindern die oftmals komplexen Abläufe in einem demokratisch verfassten Gemeinwesen altersgerecht zu vermitteln, ist eins davon. Das Konzept ist auch in diesem Jahr vollends aufgegangen.
Weiterlesen...
 
"Love Music - Hate Fascism"

„Wir wollen heute lauter sein als alle Nazis dieser Welt zusammen“

Rock gegen Rechts-Festival in der Baggerstadt Ferropolis

Ein traumhafter Herbsttag mit jeder Menge Sonne satt, verwandelt die postindustrielle Kulisse der Stadt aus Eisen an jenem 26. September 2008 in einen Ort zum Verweilen . Zwischen leerstehenden Fabrikhallen, den liebevoll gepflegten Relikten eines einst prosperierenden Tagebaus und einem auch aus ornithologischer Sicht interessanten Baggersee, sind heute keine Heerscharren wissenshungriger Bildungsbürger und Seniorengruppen unterwegs. 600 zumeist jugendliche Besucher sind nach Ferropolis gekommen, um zusammen mit bekannten Acts und regionalen Bands eine richtig fette Party zu rocken. Das Festival „Love Music – Hate Fascism“ , gefördert vom Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz (mehr dazu hier...), will dabei mehr als ein Musikevent sein. Es geht auch darum nichtrechte Jugendkulturen zu stärken, um damit einen Lifestyle abseits von Vorurteilen, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit zu pushen.
Weiterlesen...
 
„Dieses Ich, dieses individuelle Moment, wird kassiert und im Allgemeininteresse aufgelöst.“

kontroverse Debatte um Ehrenamt erhitzt die Gemüter


Eigentlich war der Start der vom Lokalen Aktionsplane für Demokratie und Toleranz geförderten Veranstaltungsreihe „Der Kampf gegen Antisemitismus. Funktion und Folgen seiner gesellschaftlichen Verankerung“ etwas anders geplant (mehr dazu hier…). Doch dass eine angekündigte Filmvorführung nicht am Beginn stand, interessierte nach dem polarisierenden Auftritt des Hallenser Politik- und Medienwissenschaftlers Jan Gerber im unverwechselbaren Ambiente des Studentenclubs in der Hardenbergstraße wirklich Niemanden mehr. Dieser hatte am 09. Dezember 2009 seinen Vortrag mit dem eloquenten und zugleich provokativen Titel „Ehrenamt – zwischen Förderantragsbusiness und freiwilligem Reichsarbeitsdienst“ im Gepäck. Die Gemüter sollten sich vor allem in der anschließenden Diskussion erhitzen. Während sich ein Teil des Publikums den vorgetragenen Thesen argumentativ anschloss, machten andere erhebliche Widersprüche geltend. Einige Diskutanten gingen gar noch weiter und warfen dem Referenten „Ungeheuerlichkeiten“ vor und sprachen von nicht auflösbaren Interessenkonflikten. Der Unterhaltungsfaktor war so oder so erquickend hoch.
Weiterlesen...
 
Dancing to Connect - Getanzte Geschichte: 20 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall

Projekt mit SchülerInnen der Region sorgt für Furore

Erwartungsfroh und nicht ohne Lampenfieber belagern über 100 Teenies aus der Region am 22. September 2009 die Flure und Gänge des Städtischen Kulturhauses in Wolfen. Während einige sich sichtlich konzentriert mit diversen Dehnungsübungen die Zeit bis zur ihrem großen Auftritt vertreiben, sind andere mit Filzstift und Programmheft bewaffnet auf Autogrammjagd. Ihre Mit-Mach-Stars zum anfassen: 12 Profitänzer aus New York. Zusammen mit den Ensemblemitgliedern von „battery dance company“ und „drastic action“ (mehr dazu hier...) und (hier...) haben die Kids eine Woche intensivstes Training verbracht und dabei das Bühnenprogramm „Dancing to Connect“ entwickelt (mehr dazu hier...), dass das US-Generalkonsulat in Leipzig in enger Kooperation mit dem Alternativen Jugendzentrum Dessau und der LAP-Koordinierungsstelle in die Region geholt hat. Die innovative Idee die hinter dem Projekt steht, wird in der Ankündigung stimmig als eine „etwas andere Geschichtsstunde“ ausgewiesen. Mit den Mitteln des Ausdruckstanzes ermöglichen sich die Teilnehmer kreative Zugänge zur jüngeren deutschen Geschichte.
Dabei steht die thematische Auseinandersetzung mit dem Mauerfall und der friedlichen Revolution in der DDR vor 20 Jahren im Mittelpunkt. Da es als pädagogische Sahnehäubchen Elemente der Sprachförderung und der interkulturellen Begegnung noch oben drauf kommen, sind die LehrerInnen mindestens genau so engagiert bei der Sache. Ganz dem Projekt-Credo „Von Schülern kreiert und gestaltet – Vor Erwachsenen ernst genommen“ folgend, bleib die Würdigung für diese Mühen nicht aus. Der Saal war mit fast 700 Gästen ausverkauft. Die MitschülerInnen, Nachbarn, Eltern und Großeltern  erleben eine Show, die sie wohl so schnell nicht vergessen werden.

Weiterlesen...
 
„Das wichtigste ist, dass es die Lehrer auch in die Hand nehmen“

Demokratische Welt macht jetzt Schule


In der Bibliothek des Walter-Gropius-Gymnasiums herrscht  ein wenig Gedränge. Gekommen sind der Direktor der Einrichtung, ein Sozialkundelehrer, MedienvertreterInnen und Mitarbeiter des Lokalen Aktionsplans. Der Grund für den Auflauf zwischen gebundenen Ausgaben von Goethe, Heine und Fontane: Heiko Bergt übergibt ein ganz besondere Handreichung. Der Sozialpädagoge hat das Medienpaket „Demokratische Welt macht Schule“ mitgebracht, dass er zusammen mit dem Offenen Kanal der Stadt maßgeblich vorangetrieben hat. Die für den Unterricht aufbereiteten Kurzfilme entstanden im Rahmen des Videowettbewerbes „Demokratische Welten“(mehr dazu hier...) und sollen nun zusammen mit einen umfangreichen pädagogischen Handlungskonzept in den Schulen der Stadt zum Einsatz kommen.
Weiterlesen...
 
„Ich halte ihn für entbehrlich und denke nicht, das er der Integration nutzt.“

Bei der 3. Quizsendung der Reihe „Einbürgerung im Test“ standen nicht nur Fragen und Antworten im Mittelpunkt des Interesses

Ganz wie in der echten TV-Realität stehen sich das Team Blau und das Team Rot gegenüber und müssen sich mit den eloquenten Quizmastern arrangieren. Die heißen aber nicht etwa Hans-Joachim Kuhlenkampff oder Hans Rosenthal, sondern Andreas Schwierz und Heiko Bergt. Das KandidatInnenkarussell, dass aus SchülerInnen und LehrerInnen der Ganztagsschule „An der Stadtmauer“ und hiesigen KommunalpolitikerInnen besteht, ist dennoch heftig in Bewegung. Verständlich, drehen sich die Fragen doch um das Grundgesetz, die deutsche Geschichte und das westliche Demokratieverständnis. Derweil zittern die 30 Live-Zuschauer mit ihren Favoriten um die Wette und können ihr Wissen gleich selbst überprüfen. Am Ende der insgesamt 3. Sendung im Rahmen des Projektes „Einbürgerung im Test“ - vom Offenen Kanal der Stadt umgesetzt und vom Lokalen Aktionsplan gefördert - wird dann auch kein Millionär gekürt, sondern eine symbolische Urkunde verliehen.
Weiterlesen...
 
„Das ist die Lektion die ich gelernt habe: Man muss die Initiative ergreifen, wenn es geht.“

Zeitzeugen diskutieren die „Zukunft der Erinnerung“

Die 50 Gäste die am 14. März 2009 zur Tagung „Zukunft der Erinnerung“ in die Dessauer Marienkirche kamen waren sich zweifellos darin einig, dass sie einer ganz besonderen Debatte beiwohnen durften. Dort diskutierten auf dem Podium sechs Überlebende deutscher Konzentrations- und Vernichtungslager  intensiv die Frage, wie eine Gedenkkultur an die nationalsozialistischen Verbrechen zukünftig aussehen kann, wo doch kommende Generationen nicht mehr das direkte Gespräch und die unmittelbare Begegnung mit den Überlebenden des NS-Terrors suchen können. Es ging also auch um die Zukunft der Erinnerungsarbeit und darum, wie die „Zeugen der Zeugenschaft“ Strategien und Methoden gemeinsam debattieren, um die anstehenden Veränderungen in der historischen Bildung zu meistern. Das bei diesem notwendigen Diskurs die Erfahrungen, Wünsche und Anregungen der Überlebenden im Vordergrund standen, war für die OrganisatorInnen  um das Alternative Jugendzentrum (AJZ) und die Bernburger Gedenkstätte für Opfer der NS- „Euthanasie“ , ein ganz entscheidendes Kriterium. Die Veranstaltung fand im Rahmen der vom Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz geförderten Exposition „Die Kunst der Erinnerung“ statt, die Werke des Holocaustüberlebenden Samuel Willenberg zeigte (mehr dazu hier...).

Weiterlesen...
 
„Manche wissen genau, wie sie den deutschen Staat ausnehmen können“

Verein stellt Projektergebnisse vor / Wahrnehmungen von Mehrheits-Deutschen und MigrantInnen stehen sich oft kontrovers gegenüber

Der Verein zur Förderung von Kultur, Bildung und Medienkompetenz UC [ju:'si:] e.V. präsentierte am 07. Dezember 2010 in der Dessau-Roßlauer Daheimstraße die Ergebnisse des LAP-geförderten Projektes „Out of Babylon“. Hauptschwerpunkt des Projekts war ein interkultureller Radio-Workshop zusammen mit SchülerInnen des Gymnasiums Philanthropinum. Entstanden sind dabei zwei anschauliche Hörbeiträge in denen die Nachwuchs-Radio-JournalistInnen sich dem Themenkomplex Migration in Sachsen-Anhalt widmeten. Reinhören lohnt sich.

Weiterlesen...
 
Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009

Sieben Projekte aus Sachsen-Anhalt werden für ihr Engagement geehrt / Kinderstadt DESSOPOLIS räumt ersten Preis ab

Das BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) (mehr dazu hier...) hat am 26. November 2010 im Dessau-Roßlauer Ratssaal Vereine und Initiativen aus Sachsen-Anhalt für ihr „vorbildliches, nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz“ gewürdigt. In dem bundesweiten Wettbewerb AKTIV FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ 2009 wurden insgesamt 81 Initiativen und Projekte ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist zudem mit Preisen von 1.500 bis 5.000 Euro dotiert. Für das vom LAP Dessau-Roßlau geförderte Projekt Kinderstadt DESSOPOLIS (mehr dazu hier…) erhält der punkt e.V. den ersten Platz unter den sieben sachsen-anhaltinischen Preisträgern.

Weiterlesen...
 
„Sie stellen sich jetzt vor: Wir gehen durch das alte jüdische Viertel“

Werkstatt GEDENKKULTUR stellt Stadtplan zum jüdischen Leben in Dessau vor und zieht nach drei Jahren eine Zwischenbilanz


Wo früher das jüdische Leben blühte, stehen heute triste Plattenbauten und ein Parkhaus. Der Stadtrundgang, mit dem die Initiative Gedenkkultur in Dessau-Roßlau die Vorstellung ihres neusten Projektes beginnt, führt eindrucksvoll vor Augen, welche mörderischen Konsequenzen der nationalsozialistische Terror mit seinem elimentatorischen Antisemitismus gerade im einstigen Zentrum der jüdischen Aufklärung hatte. In Dessau brannte nicht nur die Synagoge und es wurden wie allerorts - unter dem Beifall der meisten Volksgenossen – jüdische Menschen, ehemalige Nachbarn und Bekannte, in die Vernichtungslager deportiert. Der Wahn der Nazis sorgte für städtebauliche Wunden, die für die Stadt an Mulde und Elbe trotz aller Förderprogramme und Image-Kampagnen nach wie vor charakteristisch sind.

Die Veranstaltung am 26. August 2010 nutzte die engagierte Werkstatt aus Lokalhistorikern, KünstlerInnen und Kirchengemeinden (mehr dazu hier...) zudem, um vor 70 Gästen ihre dreijährige Projekt- und Forschungsarbeit zu präsentieren, die von Anfang an vom Lokalen Aktionsplan gefördert und unterstützt wird. Während diese Bilanzierung, in deren Mittelpunkt die Aktion Stolpersteine stand, sehr detailgetreu ausfiel, vermissten nicht wenige BeobachterInnen im Publikum Impuls- und Diskussionsbeiträge vom Podium, die sich einer kritischen Beschreibung der Gedenk- und Erinnerungskultur in Dessau-Roßlau widmeten.
Weiterlesen...
 
Gedenkkultur: Jüdisches Leben in Dessau

Werkstatt stellt historischen Stadtplan vor und zieht Bilanz

Vor nunmehr 3 Jahren  ist die vom Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz geförderte Werkstatt Gedenkkultur in Dessau-Roßlau angetreten, um lokale Geschichte erlebbar zu machen. Dabei lässt sich das Projekt nicht nur als eins der Forschung und Recherche fassen, dass historische Fakten vermitteln möchte. Ganz aktiv bringen sich die engagierten Lokalhistoriker und ihre PartnerInnen aus Schulen, Religionsgemeinschaften und Vereinen in die Erinnerungsarbeit dieser Stadt ein. Der bislang wohl vielbeachteste Beitrag dieser Auseinandersetzung: Die Aktion „Stolpersteine“ (mehr dazu hier...) und (hier...). Im Gehweg eingelassene kleine Messingplatten erinnern dabei an die einzelnen Opfer des Nationalsozialismus am Ort ihrer letzten Wohnung. Am 26. August 2010 stellt die Initiative im Rahmen ihres Schwerpunktes ORTE DER ERINNERUNG nun ein Faltblatt vor, dass sich mit der so genannten Sandvorstadt, einem ehemaligen Zentrum des einstigen jüdischen Lebens, befasst. Zum Programm gehört zudem ein Besuch der Jüdischen Gemeinde und ein Werkstattgespräch, in dem das Projekt seine bisherige Arbeit bilanziert.
Weiterlesen...
 

„Skating Up!“: Mit großem Event eröffnet „Von der Rolle e.V.“ neues Vereinsdomizil

Verein setzt auf Nachwuchsarbeit mit Spaß, Action und „Fair Play“

Ob mit BMX, Mountainbike, Inliner oder Skateboard bei dem Dessau-Roßlauer Verein „Von der Rolle“ (mehr dazu hier…) dreht sich einiges. Seit 2001 bemühen sich die Jugendlichen um die Schaffung einer Skatehalle in der Stadt – jetzt ist es endlich soweit. Total von der Rolle und aus dem Häuschen werden mit Sicherheit die Vereinsmitglieder und UnterstützerInnen am Wochenende vom 06. bis 08. August 2010 sein. Dann wird nach monatelanger Arbeit in die so genannten Andes-Hallen in der Dessauer Elisabethstraße zum „Grand Opening“ geladen. Drei Tage Infos, Spaß und Action verspricht der Verein mit Workshops und Anfängerkursen um fast alles, was sich mit Rädern oder Rollen bewegen lässt. Neben Kaffee, Kuchen und kalten Getränken werden den Gästen an diesem Wochenende an zwei Abenden in der neuen Vereinslocation ordentlich was für die Ohren geboten. In Kooperation mit dem „Förderverein Junger Musiker/Beatclub“ (mehr dazu hier…) werden die Organisatoren an diesem Wochenende mit Live-Musik beim Nachwuchsbandwettbewerb „Local Heroes“ gleich zweimal für Stimmung sorgen.

Weiterlesen...
 
Die Demokraten von übermorgen starten heute durch

Kids stürmen mit Kameras und Mikrofonen die Amtsstuben, Vereinshäuser und Einkaufspassagen


„Kinder erfragen Demokratie – Kinder fragen Bürger“, unter diesem Titel startete der Offene Kanal Dessau am 06. Mai 2010 ein vom Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz gefördertes neues Großprojekt. Die Idee die hinter dem Vorhaben steht, ist dabei genau so einfach wie genial. Um gerade bei Kids das Interesse für demokratische Beteiligung und Zusammenhänge zu wecken, müssen Fragen gestellt werden, die die Kinder ganz unmittelbar berühren, sie angehen. Und da Erwachsene dies nur sehr eingeschränkt können, werden hier 10 bis 14jährige in Kameraführung, Interviewtechnik und am Schnittplatz fit gemacht und dann auf die Öffentlichkeit in Dessau-Roßlau losgelassen. Dieses Konzept, das ergänzt um die Entwicklung von Medienkompetenzen und Aspekten der Menschenrechtsbildung, an die bekannten Kinderreporter erinnert, birgt dabei ein nicht unerheblichen Überraschungspotential. Denn die Fragen und auch wer interviewt werden soll, werden die jugendlichen Teilnehmer selbst entscheiden. Da werden sich wohl einige warm anziehen können. Die Qualität von „Kinder erfragen Demokratie – Kinder fragen Bürger“  ist dabei über jeden Zweifel erhaben. Ist es dem Offenen Kanal, der in der Vergangenheit schon erfolgreiche Projekte, wie den Videowettbewerb „Demokratische Welten“ (mehr dazu hier…) , dessen pädagogische Fortsetzung „Demokratische Welt macht Schule“ (mehr dazu hier…) und die Reihe „Einbürgerung im Test“ (mehr dazu hier…),  umgesetzt hat, doch gelungen, Heiko Bergt als Projektleiter zu gewinnen. Der zeichnete zusammen mit dem Punkt e.V. für die „Kinderstadt Dessopolis“ verantwortlich (mehr dazu hier...).
Weiterlesen...
 
Weitere Beiträge...


BgR-Mahnwache-Poemmelte-200.jpg
 
Logo Bundesministerium fr Familie, Senioren, Frauen und Jugend,  Logo TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Jugend Logo TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN